Einführung
Wer das deutsche Eishockey über die letzten Jahre verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass sich einige Dinge zugetragen haben, bei denen sich der Zuschauer vor Unglauben die Augen reibt. Und zwar mit Recht! Und eins ist ganz klar, nicht all diese Ereignisse können sich so zugetragen haben, wie die offiziellen Quellen verlauten lassen. Sie wollen bloß, dass wir es glauben, doch in Wahrheit sind wir ausgewachsenen Mythen und verworrenen Verschwörungen auf der Spur!

Die Öffentlichkeit weiß längst, dass Pearl Harbour und der 11. September inszeniert waren, und weder ist Elvis tot noch je ein Mensch auf dem Mond gelandet. Es ist also an der Zeit, auch im Eishockey mit den Lügen aufzuräumen, die uns immer und immer wieder aufgetischt werden!

Für heute wollen wir einen Blick auf die fünf offensichtlichsten Verschwörungen werfen. Diese Geschichten sind derart aberwitzig, dass man sich fragt, warum sie je so stümperhaft in die Welt gebracht wurden. Ein bisschen ausgefeilter sollte es schon sein.

1.) Eishockey ist ein Familiensport
Sicher, Eishockey wendet sich an Familien, insbesondere Kleinkinder sollten möglichst oft zugegen sein für eine ungetrübte geistige Entwicklung. Und im Anschluss dann bitte Zombie-Filme, Rape-Pr0n und ungeschönte Darstellungen von Kriegsverbrechen. Moment, das scheint absurd? Nun, nicht weniger absurd ist die Entschärfung, die das Eishockey erlitten hat. Wenn bald Gras die Spielfläche bedeckt, darf sich niemand wundern. Und die Entwicklung der Fanszene wollen wir gar nicht prognostizieren.

Nur wer steckt hinter dem Versuch, das Eishockey in dieser Form zu vergewaltigen? Die Frage ist leicht beantwortet: Geschäftemacher – das passende abwertende Attribut darf sich jeder selbst ausdenken – denen zum einen der Sport an sich völlig gleichgültig ist und die zum anderen wohl nur ein kurzfristiges Geschäft, den schnellen Euro, vor Augen haben.

Ihr Ziel ist es nicht, die Kuh vom Eis zu kriegen, sondern sie gleich dort zu melken. Leider steht die Milchlieferantin dort, um im Bild zu bleiben, dem normalen Spiel im Weg. Denn mit Gelegenheitsbesuchern, die nur ab und zu – wenn überhaupt – in den MuFus auftauchen, lässt sich deutlich weniger kalkulieren als mit Fans, die treu zu ihrem Verein stehen und nur die reine Lehre wollen. Somit trägt das Ziel dieser Verschwörung dazu bei, dass immer weniger damit zu verdienen ist und konterkariert sich selbst.

2.) Es gibt Profischiedsrichter in der DEL
Traut man der offiziellen Version, sind hierzulande teilweise sogar Profischiedsrichter tätig. Na gut, diese Verschwörung offen zu legen ist keine Kunst. Wer ihre Art, ein Spiel zu leiten, länger als zirka sieben Minuten verfolgt, durchschaut die Lage.

Doch wer steckt dahinter, wer könnte davon profitieren? Spieler, Trainer und Manager fallen weg. Sadistische Fans einst großer Vereine? Berliner SC, EV Füssen? Liga-Feinde? Hier könnte die Antwort liegen. Es könnte ein Versuch sein, die Liga der Lächerlichkeit preiszugeben.

Doch die Wahrheit ist noch im einiges interessanter. Es wurden als Sparmaßnahme längst sämtlichen Schiedsrichter durch Cyborg-Duplikate ersetzt. Nur hat der Zufallsalgorithmus, der eingesetzt wird, um die vermeintliche Menschlichkeit zu belegen, hin und wieder Funktionsstörungen. Anders wären Strafmaßvariationen bei identischen Vergehen zwischen 2 Minuten und Matchstrafe mit mehreren Spielen Sperre auch nicht erklärbar.

3.) Die Krefelder Meisterschaft von 2003
Auch hier reicht bereits ein flüchtiger Blick, um den Charakter der Geschichte zu offenbaren. Dass eine Mannschaft die Gegner aus Düsseldorf, Berlin und Köln in den Playoffs nacheinander schlägt, war – das leuchtet ein – nur durch Einflussnahme mächtiger Hintermänner möglich. Doch wer kann es gewesen sein? Und welchen Zweck verfolgten sie? Sollte künstlich Abwechslung in den Eishockey-Zirkus gebracht werden?

Die Liste der Verdächtigen ist lang, als mögliche Drahtzieher werden gehandelt: das Düsseldorfer Carnevals-Comitee, Kurt Felix (oder wer auch immer in jenem Jahr gerade mit der versteckten Kamera unterwegs war), andere Witzbolde, die Krefeld in einen kurzfristigen Rausch versetzten, oder Anhänger anderer Sportarten (Handball, Basketball, usw.) die dem Ruf des Pucksports schaden wollten.

Auf den ersten Blick hatten die Spaßguerillas reines Entertainment im Sinn, noch heute ruft ein Blick in die Annalen ein Schmunzeln hervor, wenn da für 2003 der Name Krefeld Pinguine notiert ist. Doch die weiteren Motive waren weit perfider, die Pinguine sollten durch Auszahlung der Meisterprämien in die Pleite getrieben werden und insofern, als der Laden immer mal wieder kurz vor dem Aus steht, war die Sache auch nicht völlig folgenlos.

4.) Maskottchen und Chearleader bringen neue Zuschauer
Showmanship und Eishockey, das waren früher tolle Sturmkombinationen, Glanzparaden der Torhüter oder kleine Nahkampfeinlagen unter den Spielern. Und damit war das Publikum an sich optimal versorgt. Doch einigen Leuten war das bisherige Programm nicht genug, vermutlich um vom mäßigen sportlichen Niveau einer aufgestockten Liga abzulenken, wurden die neuen Elemente eingeführt.

Warum hätte man dem etwas hinzufügen wollen? Wie konnte das Gefühl entstehen, es würde zu wenig geboten? Es war die Dekadenz der 90er Jahre! Eine neue Liga wurde als Heilsbringer gefeiert und Maskottchen, Tiernamen sowie Cheerleader wurden als deren Fußvolk an die Front geschickt. Der ultimative Tierfreund, der hier die Strippen zog, ist noch nicht ausgemacht, doch wie man in Hamburg sieht, mischen auch Elektrogeräte-Hersteller mit.

Man hat allerdings die Bedeutung der Puritaner… Puristen unterschätzt, nicht überall kamen der Tineff und das Spiel an und neue Hallen blieben folglich leer. Wer profitiert also?

Hier war die Kontrolle über Sport und Publikum beabsichtigt. Eines Tages, wenn es so weiter geht, werden nur noch völlig schmerzfreie Zuschauer übrig sein, die vor nichts fies sind und denen dann alles verkauft werden kann. Es gab schon Einzelhandelsketten, die so erfolgreich waren.

5.) Die Scorpions gehören nach Hannover
Zuletzt hätten wir das Musterbeispiel einer gescheiterten Verschwörung. Nach all den Jahren, die der ESC Wedemark jetzt im Exil der niedersächsischen Hauptstadt verbracht hat, gibt es nicht einen Menschen, der nicht wüsste, dass Hannover Indianerland ist.

Die Verantwortlichen, ohne dass sich die Mühe lohnt, sie zu nennen, sollten nur allmählich einsehen, dass ihr Unterfangen komplett gescheitert ist und nicht länger das örtliche Eishockey-Publikum und die Sponsoren Szene spalten. Auch der kurzfristige Erfolg der letzten Saison kann nicht darüber hinweg täuschen, in welchem Stadion Hannovers Eishockey zelebriert wird.

Es bleibt zu hoffen, dass der Misserfolg ausreicht, um zu verhindern, dass eines Tages ein Team aus bspw. Solingen als neuer DEL-Club in Köln installiert wird. Ein Spiel der DEG gegen ein anderes Kölner Team als den KEC ist schwer als echtes Derby zu vermitteln. And vice versa. Also bitte derlei Unsinn in Zukunft unterlassen!

Geplant war wohl die Spaltung der Eishockey-Szene Hannovers, eine Art divide-et-impera, um in der allgemeinen Verwirrung die Eishockey-Macht zu erlangen. Oberflächlich mag man mit dem Titelgewinn erfolgreich gewesen sein, doch langfristig? Auch ein Blick auf die dortige wirtschaftliche Situation und die Auflösungserscheinungen sollte zeigen, dass dieses Unterfangen wenig Ertrag gebracht hat.

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