Yo, VIP, let’s kick it!

Weil es bald wieder so weit sein dürfte:
Wer sich heutzutage dazu herablässt, den Verfall der Gesellschaft zu beklagen, am besten noch in schriftlicher Form, gilt schnell als verbohrt, ewiggestrig oder – nennen wir es doch beim Namen – als Nazi. Damit muss man leben können.

Bei mir im Ort gibt es einen Teich, der unter dem Namen ‚Gröner Jong‘ bekannt ist. In der Mitte befindet sich eine gewaltige Skulptur inklusive Fontäne, darum ein paar Scheinwerfer und viele Quadratmeter Wasser. Letzteres hat die natürliche Eigenschaft, bei Minusgraden den Aggregatszustand zu ändern und zu gefrieren. Ein Zustand, den ich als Kind sehr zu schätzen wusste.

Das Schlittschuhlaufen habe ich zwar noch in Eishallen gelernt, aber es gehörte durchaus zum Repertoire, in den Wintermonaten die Schuhe in freier Natur i.e. auf den Wasser-, pardon, Eisflächen der Parks einzusetzen. Natürlich fuhr man nicht nur von einem Ende des Gewä… der Eisfläche zur anderen, sondern man hatte schon sehr früh Puck und Eishockeyschläger dabei. Nicht umsonst gibt es in meiner Heimatstadt einen der erfolgreichsten und traditionsreichsten Eishockeyvereine Deutschlands, regelmäßige Leser lasen vielleicht davon, aber zurück zum Thema.

In den letzten Jahren gibt es jedenfalls die Tendenz – das beobachte ich immer wieder, wenn ich betrunken am ‚Grönen Jong‘ vorbeitorkel – sobald eine dünne Eisschicht entstanden ist, dass irgendwelche dummen Bauern, ohne Landwirte beleidigen zu wollen, die Eisfläche einschlagen und die Bruchstücke auf die restliche Scholle werfen. Das macht sicher Spaß, aber urinie… ruiniert vielen anderen den Spaß, den sie haben könnten, so sie denn ihre Schlittschuhe einsetzen könnten. An der Stelle muss ich einfach fragen: Ist es nötig? Und müssen so oft Parkbänke den Eisstücken hinterher fliegen? Ist diese Phänomen auch an anderen Eishockeystandorten zu beobachten?

Yo man – Let’s get out of here! Word to your mother!

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