NHL-Playoffs 2013

CHILA

Chicago Blackhawks (1) vs
L.A. Kings (5)

Stand der Serie: 4-1
(2:1/4:2/1:3/3:2/4:3 n.V.)

Spiel 1: Als Justin Williams im ersten Drittel das 1:0 für seine Kings – begünstigt durch einen Fehler des Goalies Crawford – erzielte, war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Die drückend überlegenen Blackhawks benötigten 33 Minuten, bis sie den erneut überragenden Jonathan Quick überwinden konnten. Sharp konnte einen der seltenen Abpraller verwerten. Oldie Marian Hossa fälschte keine vier Minuten später einen Schlagschuss von der blauen Linie gekonnt ab und ließ Quick erneut keine Chance. Diesen Vorsprung brachte Chicago dann über die Runden und geht mit 1:0 in der Serie in Führung.

Spiel 2: Die Blackhawks gewinnen auch das zweite Heimspiel und schaffen es dabei sogar, Jonathan Quick die Lust am Spiel zu verderben. Dieser verließ nach dem 4:0 das Tor und wurde durch Bernier ersetzt. Zuvor kam Chicago die frühe Führung durch Shaw natürlich entgegen, Seabrook erhöhte noch im ersten Drittel auf 2:0. Nach dem Doppelschlag in Form eines Bickell-Treffers in Überzahl und dem Torerfolg von Handzus war das Spiel entschieden. Die Kings betrieben noch ein wenig Ergebniskosmetik, als Carter und Toffoli trafen.

Spiel 3: Auf ihre Heimstärke können sich die Kings wohl doch noch verlassen. Mit 3:1 gewinnt man gegen die Blackhawks und vermeidet so einen vorentscheidenden 0:3-Rückstand. Chicago brachte wenig Schüsse auf das Tor von Quick, der vor allem beim Schuss von Bickell hellwach war und den 2:2-Ausgleich mit der Stockhand verhinderte. Für die Kings waren Williams und Voynov erfolgreich, zum Schluss traf King noch das leere Tor. Bickell erzielte das zwischenzeitliche 2:1.

Spiel 4: Auch die Serie der Heimsiege musste für die Kings zu Ende gehen. Nach 15 Siegen in Folge verläßt man wieder das Eis als Verlierer und muss einen 1:3-Rückstand verkraften. Der Matchwinner war unbestritten Marian Hossa, der einen Konter erfolgreich abschloss und das 3:2 für seine Blackhawks erzielte. Diesen Rückstand holten die Kings nicht mehr auf. Im ersten Drittel führte man schnell mit 1:0 dank Voynov, doch Bickell glich aus. Auch die zweite Führung der Kings – erzielt von Dustin Penner – wurde durch Kane wieder egalisiert.

Spiel 5: 92 Minuten Playoff-Eishockey wurde den Fans in Chicago geboten, bis Patrick Kane seine Blackhawks ins Stanley-Cup-Finale schoss. Und da dieser vorher bereits zwei Treffer erzielt hatte, war der Hattrick somit komplett und die Suche nach dem Mann des Tages beendet. Kane beendete damit auch Diskussionen um seine Torflaute eindrucksvoll. Die Kings wehrten sich zwar nach Kräften und konnten sowohl den 0:2- als auch den 2:3-Rückstand – immerhin 9 Sekunden vor Schluss – egalisieren, doch für eine Führung reichte es nie. Chicago trifft nun im ersten Aufeinandertreffen zweier „Original Six“-Teams im Stanley-Cup-Finale seit 1979 auf die Boston Bruins.

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