Die Welt hält den Atem an! Und der Grund dafür ist nicht die neue Eiszeit zwischen Berlin und München Washington und Moskauai (Hawaii) oder der Gestank schlechten Fastfoods der bisweilen in den Arenen der Republik die Riechorgane verätzt, es ist vielmehr ein besonderes Jubiläum was dazu Anlass bietet. Ja tatsächlich, es ist wieder soweit, Check von hinten feiert runden Geburtstag!

Unfassbar, 10.000! Eine Zahl bei der dem Betrachter jeder Maßstab fehlt. Gut, früher sollen Gerüchten zufolge so viele Zuschauer an der Brehmstraße gewesen sein, aber wer kann sich daran noch erinnern? Unglaublich, 10.000! Die 1.000 ist natürlich leicht vorstellbar, das ist in etwa die Anzahl Partien die ein guter Spieler erreicht, aber 10.000? Welche Größenordnung soll man sich da vorstellen? Schiedsrichter-Fehlentscheidungen? Gebrochene Schläger? Strafminuten? Unmöglich, 10.000! Zum Glück ist es nur das Zehnjährige und wir haben einfach ein paar Nullen hinten ergänzt. Es soll ja auch optisch was hermachen, das Prinzip ist bekannt. Unbegreiflich, 10!

Beim letzen Jubiläum hatten wir an die Zeit vor diesem kleinen Blog erinnert, inzwischen ist sie längst verdrängt. Auch das kennt der geneigte Eishockeyfan, komplette Selbstzentrierung und Geschichtsvergessenheit in einem. Ein Vorher gab es nicht, wird ignoriert, im Extremfall auch geleugnet. Warum sollten wir da besser sein als andere? Also beiseite mit dem, was in der Vorzeit liegt, vielmehr drängt sich die Frage nach dem Danach auf! Wird es eine Welt nach dem Check geben? Kann es sie geben? Zweifel sind berechtigt.

Auch hatten wir damals aufgelistet, was wir in Sachen Eishockey alles erlebt haben, der Liste war eigentlich nichts hinzuzufügen. Es hätte immer so weitergehen können. Doch dann kam Wayne Gretztky dann kam Olympia 2018, die NHL meinte mimimi und Deutschland verbuchte einen nie für möglich gehaltenen Erfolg. Der Höhepunkt jeden Eishockeyfanlebens ist damit erreicht, eine Steigerung wird es nicht geben, die Beschäftigung mit Eishockey ergibt danach keinen Sinn mehr, unsere Arbeit ist getan.

Oder?

Natürlich nicht. Wir lieben dieses Spiel immer noch, daran wird auch das ganze Drumherum, was kein Mensch braucht, nichts ändern. Wir legen viel zu gern den Finger in die zahlreichen Wunden. Welcher Sportart sollten wir auch sonst unsere Aufmerksamkeit zuwenden? Der nächste Eishockey-Leckerbissen kommt bestimmt, also schließen wir erneut mit diesen Worten:

Auf die nächsten zehn!

(Das nennt sich kontinuierliche Steigerung der Trinkvorsätze.)

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Wir leben in seltsamen Zeiten! Die Medien sind ins Kreutzerfeuer geraten und werden als Lügenpresse diffamiert. Was beim Boulevard gelegentlich zutrifft, ist pauschal sicher nicht richtig. Außerdem schlagen wir uns mit kleinen Egos, historischem Halb-, ach was der Bruchteil ist viel kleiner, historischem 1/n-Wissen rum oder simpler Pöbelei – so macht es keinen Spaß. Wir erleben, was Fachleute und Experten als kontrafaktische, verschwörungstheoretische Argumente, Totalzweifel und Wahrheitsemphase, Freude an Dummheit und dogmatischen Anspruch auf Selbstwahrheit bezeichnen.

Doch wer hat Schuld? Die Antwort wird überraschen: Die Menschen! Sie lassen sich verführen und verarschen, fallen auf Verschwörungen und Wirrköpfe rein usw. usf. Auch das Eishockey bleibt davon nicht verschont, schon vor Jahren mussten wir von damals bekannten Verschwörungen berichten und trotzdem lauert nicht an jeder Ecke bzw. Rundung der Eisfläche eine Verschwörung.

Mit Check von hinten können Eishockey-Fans jetzt selbst den Test machen, ob sie anfällig sie sind. für fake news, alternative facts oder einfach Bullshit.

Hier geht es zu unserem Psychotest!

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh