„Alpenvulkan“, „Schleifer“, „Metzgermeister aus Bad Tölz“: Kaum ein Eishockeytrainer wurde von Sportreportern mit so vielen Synonymen ausgestattet wie Hans Zach – das kann man wohl auch als Bezeugung von Respekt verstehen, obwohl das Verhältnis von Zach zu den Medien nie ein einfaches war. Und so wurde er auch of als „Grantler“ tituliert, obwohl er auch nach Siegen nie richtig zufrieden war, sondern es einfach noch besser machen wollte. Wo auch immer er arbeitete – und in Düsseldorf erinnert man sich natürlich besonders gerne an diese Jahre – brachte er sich voll ein. Mangelnde Leidenschaft konnte man ihm tatsächlich nie vorwerfen, auch wenn er manchmal dabei über das Ziel hinausschoss.

Vor fünf Jahren gab es noch einmal ein kleines Comeback als Mannschaftstrainer bei den Adlern Mannheim, aber seitdem genießt Zach seinen wohlverdienten Ruhestand. Gestern wurde, das sollte man auch an dieser Stelle erwähnen, der bisher letzte deutsche Meistertrainer 70 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Vorschau
Tja, war das nun eine gute oder durchwachsene Saison für die DEG? Nach zwei Saisons ohne Playoffs hat man sich direkt qualifiziert, allerdings hatte man den Eindruck, die Vorrunde hätte nicht viel länger dauern dürfen und es wäre noch mal eng geworden. Die Sicherheit aus der Anfangsphase, als man zwischendurch sogar Tabellenführer war, ist nun jedenfalls weg – mit Sicherheit auch eine Konsequenz der vielen Verletzten. Dass die Schwächephase zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt auftaucht, dürfte unstrittig sein. Der letzte Dreier datiert auf den 27. Januar – gegen Augsburg. Die Panther dagegen zeigten zum Saisonende ihre Stärke und konnten sich – wenn auch knapp – den dritten Platz sichern, wodurch sie das rheinische Derby im Viertelfinale verhinderten. Respektabel ist die Platzierung direkt hinter den beiden finanzstärksten Teams der Liga auf jeden Fall.

Statistik
Die bisherigen vier Spiele zeigen eine klare Tendenz: Alle Partien konnten die Düseldorfer für sich entscheiden, einmal davon in Overtime. Sieht also so aus, als ob die Panther der Lieblingsgegner der DEG wären. Dennoch sollte man vorsichtig bleiben, denn die weiteren Zahlen zeigen keine eindeutige Dominanz. Weder bei den special teams noch bei den abgegebenen Schüssen hat eine Mannschaft die Nase vorn. Hervorzuheben bliebe noch die geringe Anzahl an Strafminuten beider Teams.

AEV-DEG Strafminuten Überzahltore Torschüsse
28.09.2018 04 : 08 0 : 0 30 : 22
16.11.2018 12 : 04 1 : 1 26 : 30
06.01.2019 16 : 12 0 : 2 28 : 34
27.01.2019 04 : 04 1 : 0 24 : 32
Summe 36 : 28 2 : 3 108 : 118

Ergebnisse der Vorrunde:
28.09.2018 Augsburger Panther – Düseeldorfer EG 1:2 n.V.
16.11.2018 Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 5:3
13.12.2017 Augsburger Panther – Düseeldorfer EG 3:6
21.01.2018 Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 4:3

Geschichte
Ein wenig überraschend, dass es an dieser Stelle nichts zu berichten gibt. Für die Statistik-Nerds: Ja, wir berücksichtigen auch die Playoffs der Prä-DEL-Zeit!

Termine des Viertelfinales
Dienstag, 12. März 2019 19:30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion
Freitag, 15. März, 19:30 Uhr, ISS DOME
Sonntag, 17. März, 14:00 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion
Freitag, 22. März, 19.30 Uhr, ISS DOME
Sonntag, 24. März, 14:00 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion
Freitag, 29. März, 19.30 Uhr, ISS DOME
Sonntag, 31. März, 16:30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion

Ergebnisse: (Stand der Serie 3:3)
Spiel 1: Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 7:1
Spiel 2: Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 4:1
Spiel 3: Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 3:4
Spiel 4: Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 1:2
Spiel 5: Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 4:3 n.V.
Spiel 6: Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 4:3 n.V.
Spiel 7: Augsburger Panther – Düsseldorfer EG

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh