Statt mir die Vuvuzela-Hölle zu geben, habe ich beschlossen, lieber etwas zu bloggen. Interessant an der Stelle übrigens, dass vielerorts beklagt wird, dass u.a. der Funke zwischen Mannschaft und Fans nicht überspringen kann – das trifft genauso auf die Überflüssigen Musikeinspielungen im Eishockey zu und die Marktschreier sind nicht weniger Trommelfell-Vergewaltigung als die verdammten Kunststoff-Trichter. Aber das nur am Rande.
Zurück zur Überschrift, The Big Bang Theory ist eine abgefahrene Sitcom um eine Gruppe Nerds, die unbedingt sehenswert ist. Ob dagegen das Projekt einer europäischen Eishockey-Liga ähnlich unterhaltsam wird, wage ich zu bezweifeln.
Mich kann der Wegfall regionaler Derbys nach wie vor nicht überzeugen, warum nicht gleich die völlige Globalisierung? Suchen wir uns schon mal ein NHL-Team aus, dem wir die Daumen drücken, darauf läuft es doch hinaus. Eine seelenlose Veranstaltung wie mir scheint, ohne Bindung. Und das deutsche Eishockey geht weiter den Bach runter. Wie wäre es, zunächst mal die Nationalen Ligen (also insbesondere die DEL) auf knappere Spielpläne zu bringen und dann einen funktionierenden europäischen Wettbewerb darüber zu installieren?
Doch die Planung schreitet voran und inzwischen sind auch ein paar Details sind bekannt geworden, darunter auch ein Ausblick auf die Organisation bzw. den Modus der Veranstaltung:
Laut den Plänen soll die Liga 40 Mannschaften umfassen in vier Divisionen à 10 Mannschaften, wobei 60 Prozent der Spiele innerhalb der Divisionen gespielt werden sollen. Als Divisionen geplant sind Finnland, Schweden, der deutschsprachige Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und eine tschechisch-slowakische Division. Die Playoffs sollen innerhalb der Division stattfinden und die vier Divisionsgewinner sowie die besten zwei Mannschaften aus der russischen KHL um den europäischen Titel spielen.
(via eishockey-blog.com)
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