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Rückblick auf die DEL-Saison 2008/09

Die schönsten Spielmomente aus der riesigen Zahl von 876 Spielen herauszufiltern ist uns natürlich nicht möglich und Top-Listen als Videos gönnt uns die DEL ja nicht, obwohl man doch so bemüht ist, dem großen Vorbild in Übersee nachzueifern. (Nüchtern betrachtet ist DEL.tv in vielerlei Hinsicht eine Frechheit) Für meine Wahrnehmung war das Tor von Ryan Ramsay im Spiel 3 der Serie DEG-Hannover der Höhepunkt, aber wer andere Eishockey-Szenen vor Augen hat, ist ausdrücklich aufgefordert, diese in den Kommentaren mitzuteilen.

Von Skandalen und größeren Pannen blieb die Saison verschont, genauso aber auch von übermäßig vielen Rekorden. Nach den drei Endlos-Spielen der letztjährigen KO-Runde hielten sich die Spieler dieses Jahr zurück. Und da wir die Schönrechnerei der Zuschauerzahlen von Seiten der Ligaleitung nicht mitmachen, steht am Ende einzig die beachtliche Zahl von 24 Toren für einen Verteidiger zu Buche, die Sascha Goc erreichte.

Was bleibt von der 15. Spielzeit der DEL in Erinnerung? Die Saison bot ein Novum, Köln schaffte es erstmals in 29 Jahren nicht, sich für die Playoffs zu qualifizieren, doch das ist anderen Finalteilnehmern zuvor auch schon gelungen. Und es besteht kein Zweifel, dass die Haie zurückkommen. Hoffen wir zumindest sehr, es ist doch kein Eishockey sonst.

Etwas weiter rheinabwärts stieg Duisburg aus der Liga aus. Beim Serienletzten wird in letzter Konsequenz die Wirtschaftskrise den Ausschlag für den Mäzen gegeben haben und hier ist eher nicht mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen.

Ein deutlich besseres Bild gab da Aufsteiger Kassel ab. Die Huskies konnten sich nicht nur als Drittletzter etablieren, sondern waren nicht viel weiter von den Pre-Playoffs entfernt, als alle anderen Mannschaften in der unteren Tabellenregion. Unerwartet gut präsentiere sich auch das Team aus Augsburg. Die Panther waren sehr stark und wurden nur unglücklich Zehnter, als am Ende noch die Tabelle umgekrempelt wurde.

Die erstaunlichste Wendung sollten die Ereignisse aber erst in den Playoffs nehmen. Die Frankfurt Lions starteten stark in Hamburg, sahen schon, als ihnen zwei Siege auswärts gelangen, wie die Sieger aus, mussten dann aber doch die Segel gegen die Freezers streichen. Womit die Eisbären Berlin ohne nennenswerte Gegenwehr ins Halbfinale einzogen. Wir erinnern uns, nur Frankfurt konnte Berlin in den letzten Jahren stoppen.

Die meisten Zuschauer lockte in diesem Jahr das Viertelfinale mit dem kleinen rheinischen Derby, was allerdings der Länge der Serie geschuldet ist, der Zuschauerzuspruch entwickelte sich nur sehr langsam. Vor eher wenig Zuschauern startete Hannover in die Playoffs, auch wenn die Revanche für das Pokalfinale gelang.

Das Endspiel bot von den Teilnehmern dann eigentlich keine Überraschung, Berlin und Düsseldorf gehörten in den letzten Jahren immer zu den Kandidaten aufs Finale. Und wenn man an die Mär vom Kräfteverschleiß glaub, war die Serie doch zumindest in den Spielen 1,2 und 4 erstaunlich gut, was das sportliche Niveau anging. Damit, dass sich Berlin durchsetzt, hätte wohl nur Uwe Krupp nicht gerechnet, doch die Mannschaft wird nicht jünger…

Als Ergebnis der Saison stehen drei starke Mannschaften, die sich wohl in der nächsten Spielzeit um den Titel streiten werden. Mannheim hat mit den Hopp-Millionen eingekauft, Düsseldorf hat die maximale Länge der Playoffs inklusive guter Zuschauerzahlen eine finanziell komfortable Position beschert (die Stützen des Kaders bleiben außerdem alle) und Berlin bleibt auch nach dieser Saison heißer Anwärter auf den Titel.

Was war also das herausragende Ereignis er letzten Monate? Ganz klar, die Wahl Barack Oba… Ganz klar, der Check betrat die Bühne! Und innerhalb von knapp fünf Monaten haben wir einen Leserrekord von fast 800 erreicht, das ist ein Auftrag, wir werden auch nächste Saison wieder dabei sein!

3 Comments on “Rückblick auf die DEL-Saison 2008/09”

  1. #1
    Alex
    on Apr 24th, 2009 at 10:51

    Ich frage mich gerade, warum die gute Saison in Hannover nicht explizit erwähnt wird, immerhin standen die Scorpions lange Zeit auf Platz 1! Ausserdem spielt doch da dieser Norweger mit, dieser… äähhh…Dings… wie heißt er gleich?

    ReplyReply
  2. #2
    Stefan
    on Apr 24th, 2009 at 11:10

    Ja, und weil da dieser Norweger spielt, war es doch abzusehen, dass die da oben stehen. Oder nicht?

    ReplyReply
  3. #3
    Rückennummer 6
    on Mai 4th, 2009 at 16:10

    Moin,
    ich weiß nur nicht, warum z.B. ein Kölner, wie Herr Aumüller, Play Off Spiele der DEG pfeifen darf!?

    ReplyReply

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Wenn das Ende der Drittelpause naht, ein paar verbale Checks per Klick:

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