Vorschau
Die ganze Liga stellt sich zur Zeit die Frage, wer die Eisbären auf den Weg zum fünften Titel aufhalten soll. Eine große Überraschung wäre das Scheitern des souveränen Tabellenführers, der nebenbei einen neuen Punkterekord aufstellte, bereits im Viertelfinale auf jeden Fall. Die Panther haben mit Mannheim schon eine Mannschaft aus den Play-Offs befördert, die eindeutig gut besetzt war. Und an dieser Stelle sparen wir uns einfach das Gesülze über den Vergleich, ob die Einhaltung des Spielrhythmus günstiger ist als eine Woche Pause.
Statistik
Viele Tore, viele Strafzeiten – das ist die Zusammenfassung der vier bisherigen Duelle. Der AEV hat mit 17 Toren sogar eins mehr geschossen als Berlin, bei den Strafzeiten liegt man mit jeweils 82 Minuten friedlich gleichauf. Bei Überzahlsituationen sollten beide Teams aufpassen: Die Erfolgsquote der Panther ist mit 32% zwar etwas geringer als die der Eisbären mit 40%, aber dennoch respektabel. So wie man die Schiedsrichter der DEL kennt, werden wohl weitere Möglichkeiten entstehen, diese Quoten zu bestätigen. Herr Piechacezk, sie sind dran!
Ergebnisse der Vorrunde:
04.10.2009 Eisbären Berlin – Augsburger Panther 5:2
25.10.2009 Augsburger Panther – Eisbären Berlin 6:4
04.12.2009 Eisbären Berlin – Augsburger Panther 5:4
05.01.2010 Augsburger Panther – Eisbären Berlin 5:2
Geschichte
Ein direktes Ausfeinandertreffen gab es nur einmal. Dieses konnten die Eisbären relativ locker für sich entscheiden und wurden später Meister. Nicht unwahrscheinlich, dass sich dieses Szenario wiederholt.
Viertelfinale 2004/2005
Eisbären Berlin (2) – Augsburger Panther (7) 4:1
Wie im Film
Eine alles dominierende Übermacht gegen einen unterlegenen Gegner – das kennen wir doch schon! Ähnlich wie in der Schlacht an den Thermopylen stellen sich die aufrechten Augsburger einem Gegner in den Weg, der in den letzten Jahren die DEL nach Belieben vorführte. Ausgestattet mit einem kleinen Etat und einem Eishockey-Stadion, das diesen Namen noch verdient, stellt man sich jedes Jahr der Herausforderung. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Phalanx der Panther durchbrochen wird, doch man wird den Gegner so lange ärgern wie es möglich ist. Ob sich die Perser Berliner vom Schlachtruf “WIR SIND PANTHAAAAAA” irritieren lassen?
Termine für das Play-Off-Viertelfinale:
Dienstag, 30. März 2010 19:30
Donnerstag, 01. April 2010 19:30
Samstag, 03. April 2010 17:30
Montag, 05. April 2010 14:30
Mittwoch, 07. April 2010 19:30*
* falls nötig
Ergebnisse (Stand der Serie 2:3)
Eisbären Berlin – Augsburger Panther 2:1
Augsburger Panther – Eisbären Berlin 2:1
Eisbären Berlin – Augsburger Panther 3:5
Augsburger Panther – Eisbären Berlin 3:5
Eisbären Berlin – Augsburger Panther 2:6
Spiel 1: *Sülz-Modus an* Die Eisbären zeigten sich nach der einwöchigen Spielpause nicht so dominant wie vermutet, ein 2:1 sieht nicht gerade nach einem souveränen Sieg aus. Die Panther, durch die Pre-Playoffs noch im Spielrhythmus, brachten immerhin 35 Schüsse auf das Tor von Rob Zepp und hatten Pech bei einem Pfostenschuss. *Sülz-Modus aus* Ob es die Panther noch einmal schaffen können, in Berlin den Eisbären gefährlich zu werden? Vielleicht war das erste Spiel die große Chance, die Serie richtig spannend zu machen…
Spiel 2: Ironischerweise ist das Duell des Ersten gegen den Achten das ausgeglichenste. Ebenfalls mit 2:1 gewinnen die Panther ihr Heimspiel und gleichen die Serie aus. Trotz eines starken letzten Drittels fiel nicht mehr als der Anschlusstreffer zum 2:1, nachdem Jeff Likens und Chris Collins für Augsburg trafen.
Spiel 3: Wer in einem Drittel beim deutschen Meister vier Tore schießt, gewinnt das Spiel wohl verdient. Die Aufholjagd der Eisbären schien bis zum 2:4 gut zu laufen, bis Kemp das entscheidende 2:5 erzielte. Damit könnten die Augsburger im Heimspiel den Einzug ins Halbfinale perfekt machen und für die größte Überraschung der letzten Jahre sorgen.
Spiel 4: Als Christian Chartier innerhalb von zwei Minuten zwei Tore zum 3:3-Ausgleich schoss, schien die Sensation im Curt-Frenzel-Stadion greifbar. Ein abgefälschter Schuss knapp vier Minuten vor dem Ende ergab die erneute Führung der Eisbären, die mit einem Schuss ins leere Tor den Endstand besorgten. Es war knapp, aber die Berliner holen sich somit ihr Heimrecht wieder, das im fünften Spiel der entscheidende Faktor sein kann. Ob es Augsburg noch einmal gelingt, in der O2-Arena zu gewinnen? Sven Felski warnt bereits vor neuer Überheblichkeit…
Spiel 5: HAMMER!!!
on Apr 8th, 2010 at 12:57
„Es ist unglaublich was meine Spieler leisten. Ich weiß, dass das halbe Team schon Verträge bei anderen Teams in der Tasche hat, aber trotzdem legen sie sich zu 100 Prozent ins Zeug. Das ist Charakter!“, so Mitchell nach dem Spiel.
…könnte Düsseldorf bitte solche Spieler verpflichten?
on Apr 8th, 2010 at 19:58
Ach, die werden dann nach einer Saison raus geschmissen, weil sie zu undiszipliniert sind…