Jetzt ist es raus, das 31. Team der NHL wird mit dem Namen Vegas Golden Knights antreten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, alle 52 Bundesstaaten mit einem Team zu versorgen. Der Name klingt vielleicht ein bisschen abgehoben, aber dann doch besser als Wüstenritter. Er formuliert klare sportliche Ambitionen und beim Anblick des Maskottchens wird klar, dass dort auch ganz klar die deutschen Fans anvisiert sind.

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Diese moderne Medienwelt hält ein „neues“ schönes Tool bereit, um sich sehr elegant über die Geschehnisse auf dieser Welt zu informieren. Natürlich auch über Eishockey. Deshalb haben auch wir bei Flipboard ein Magazin eingerichtet, um diesen Weg zu nutzen, Inhalte zu teilen. Nicht nur aus dem Blog, sondern alles was die Netzwelt interessantes bereit hält.

Wer es ohnehin schon kennt und nutzt, weiß Flipboard längst zu schätzen, wer es bisher ignoriert hat oder gar von den vorinstallierten Tools gelöscht hat, sollte eine Installation wagen. Also künftig unterwegs nicht diese Variante des Checks versäumen!

Alles was jetzt vergessen wurde, ergänzen wir später.

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Mitglieder der Journaille, ihres Zeichens Google-Maps-Junkies, haben offensichtlich entdeckt, dass sich in der Nähe der Düsseldorfer Spielstätte ISS Dome nicht nur Theodorstraße und A44 befinden, sondern jenseits der Stadtgrenze auch eine Wasserfläche Namens Silbersee. Ganz ohne Karl May.

Irgendwie hat der hiesige Eishockeyzuschauer zwar schon mal davon gehört, aber dass Spieler zum Silbersee kommen, um dort Eishockey zu spielen, erstaunt den Leser schon. Und wo Texte sprachlich eben nicht sehr viel hergeben (ohne Quellenangabe), sollen wenigstens zahlreiche Platzhalter für die jeweilige Stadt, Vielfalt und Abwechslung vorgaukeln. Quadrate-Stadt et al.

Hohn und Spott sind den Autoren sicher und wir spekulieren natürlich fröhlich weiter, (welches) was(ser) als Nächstes kommt. Dazu kurz den Diercke Weltatlas gewälzt und nun befürchten wir Dinge wie:

Iserlohn – Seilersee
Düsseldorf – Unterbacher See
Nürnberg – Silbersee (da hinterm Planet Hollywok)
Köln – Biggesee
Ingolstadt – Großer Brombachsee
Krefeld – Maas
Mannheim – Mosel
Schwenningen – Bodensee
Wolfsburg – Elbe
Augsburg – Gardasee
Straubing – Moldau
München – Adria
Berlin – Wolga
Bremerhaven – Nordsee Atlantik

p.s.: Es darf auch einfach weiter von der Brehmstraße geschrieben werden. Ja, wirklich!

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Nach Parteigrößen, -wählern und -spendern, Hollywoodstars und jedem halbwegs vernünftigen Amerikaner wendet sich auch der Sport von Donald Trump ab. Auch die NHL distanziert sich, obgleich anders als gedacht.

Wie uns vertrauliche Quellen mitgeteilt haben, bereitet die Liga eine Stellungnahme vor, in der es heißt, dass unabhängig von den Resultaten des 8. Novembers jedes Engagement als Trash-Talk-Trainer kategorisch ausgeschlossen wird.

Für diese Position würden bessere Nehmerqualitäten erwartet und nicht die ständige Flucht in Paranoia. Dazu ist dort der Hinweis zu lesen, dass Trashtalk im Gegensatz zu Satire Grenzen hat.

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh

Klarer könnten die Rollen von Favorit und Underdog wohl nicht verteilt sein. Insgeheim hatte man sich wohl ein Finale gegen den Nachbarn USA ausgerechnet, doch diese verabschiedeten sich bereits in der Vorrunde. Gegen das Team aus dem Rest Europas, das viel mehr als ein Lückenfüller war, kommt es nun zu maximal drei Spielen um den Titel. Alleine aus Gründen der Spannung sind die  Sympathien in der Redaktion klar verteilt.

Spiel 1:
Kanada – Team Europa 3:1

Das frühe Tor von Marchand machte die Ausgangssituation ab der vierten Minute nicht einfacher. Stamkos legte noch im ersten Drittel nach. Zwischenzeitlich traf Tatar, der Matchwinner aus dem Halbfinale zum 2:1, doch Bergeron stellte in der 50. Minute den alten Abstand wieder her.


Spiel 2:
Kanada-Team Europa 2:1

Bis drei Minuten vor Schluss sah es tatsächlich so aus, als würde Kanada nicht nur die erste Niederlage des Turniers, sondern auch den Ausgleich in der Finalserie kassieren. Chara hatte das erste Tor der Partie erzielt und diese Führung hielt auch lange bis… eben Bergeron den Ausgleich erzielte. Im folgenden Powerplay wollte Team Europa noch einmal die Entscheidung erzwingen und war beim Pfostenschuss von Josi ohne Glück, doch Marchand bestrafte mit seinem vierten Tor des Turniers den Gegner eiskalt. Statt ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen, mussten die Europäer die Siegerehrung hinnehmen.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Kanada derzeit unangefochten das beste Nationalteam stellt und dass andererseits ein bunt zusammengewürfelter Haufen genau den richtigen Mix darstellen und weit kommen kann. Der alte und neue Sieger des World Cups war aber eine Nummer zu groß.

3/5 (2)

Abrechnung mit Cvh

Es ist mal wieder soweit, der „Sommer“ – oder wie man dieses Wetter auch immer bezeichnen will – geht zu Ende, die Teams sind bereits im Testmodus und wahrscheinlich dauert es auch nicht mehr lang bis zum Auftauchen der ersten Lebkuchen und Dominosteine in den Supermarktregalen. Nun könnte man sich ganz entspannt auf den DEL-Start vorbereiten, doch in diesem Jahr gibt es noch eine Sonderveranstaltung, die es in sich hat. Die NHL richtet in Kooperation mit der IIHF den World Cup aus, der damit zum dritten Mal nach 1996 und 2004 stattfindet. Im Grunde kann man sich die Veranstaltung mit acht Teams als Mini-Olympia-Turnier vorstellen, bei der die besten Spieler der Welt zugegen sind. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen und betreiben mal ein wenig Aufklärung:

Historie (oder: Wer hat sich das denn ausgedacht?)

Wenn man es großzügig auslegt, sind die Summit Series die Grundlage des World Cups. Diese Vergleiche zwischen der kanadischen und russischen Nationalmannschaft wurden in den 1970er Jahren ausgetragen und hatten aufgrund des kalten Krieges auch eine politische Dimension. Der Nachfolger „Canada Cup“ umfasste dann auch andere Nationen und wurde fünfmal veranstaltet – davon konnte Kanada vier Turniere gewinnen. Besonders in Nordamerika genoss der Canada Cup einen höheren Stellenwert als die Weltmeisterschaft oder das olympische Eishockeyturnier, da diese ohne die NHL-Spieler stattfanden. Eine Unterbrechung des NHL-Spielbetriebs war damals noch nicht üblich. Erst ab 1998 stellte die stärkste Liga der Welt ihre Spieler für Olympia frei und der direkte Vergleich war nun möglich. Logischerweise verlor dadurch der World Cup an Stellenwert, so dass dieser nun zwölf Jahre Pause auf dem Buckel hat.

Turnierverlauf

Insgesamt treten acht Teams gegeneinander an: Kanada, USA, Team Nordamerika, Team Europa, Finnland, Schweden, Russland und Tschechien. Dazu sollte gesagt werden, dass im Team Nordamerika ausschließlich Spieler vertreten sind, die das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben – ein reines Nachwuchsteam also, das sich so auf höchstem Level messen kann. Das Team Europa formiert sich aus den besten Spielern, die nicht einer der genannten vier Nationen angehören.

Gruppe A
Kanada
Tschechien
Team Europa
Team USA

Gruppe B
Finnland
Team Nordamerika
Russland
Schweden

Gespielt wird in zwei Vierer-Gruppen. Die beiden Erstplazierten der beiden Gruppen spielen dann über Kreuz die beiden Halbfinals aus. Im Finale stehen dann logischerweise die beiden Sieger, allerdings wird dann im Modus best-of-three gespielt.

Generell gelten für das gesamte Turnier die NHL-üblichen Regularien, die sich unter anderem auch auf die Größe der Eisfläche beziehen. Positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass ausschließlich NHL-Referees an die Pfeife dürfen, was den Zuschauern mit Sicherheit Wutausbrüche oder völlige Ratlosigkeit ersparen sollte.

Spielplan

Das Turnier findet vom 17.September bis zum 01. Oktober statt. Hier die Übersicht der Paarungen:

Samstag, 17.09.2016
21:30 Uhr: USA – Team Europa
Sonntag, 18.09.2016
02:00 Uhr: Tschechien – Kanada
21:30 Uhr: Schweden – Russland
Montag, 19.09.2016
02:00 Uhr: Team Nordamerika – Finnland
21:30 Uhr: Team Europa – Tschechien
Dienstag, 20.09.2016
02:00 Uhr: Russland – Team Nordamerika
21:30 Uhr: Finnland – Schweden
Mittwoch, 21.09.2016
02:00 Uhr: Kanada – USA
21:30 Uhr: Team Nordamerika – Schweden
Donnerstag, 22.09.2016
02:00 Uhr: Team Europa – Kanada
21:30 Uhr: Finnland – Russland
Freitag, 23.09.2016
02:00 Uhr: USA – Tschechien
Sonntag, 25.09.2016
19:00 Uhr: Halbfinale 1
01:00 Uhr: Halbfinale 2
Mittwoch, 28.09.2016
02:00 Uhr: Finale 1
Freitag, 30.09.2016
02:00 Uhr: Finale 2
Sonntag, 02.10.2016
01:00 Uhr: Finale 3 (falls erforderlich)

Und damit kommen wir zu den guten Nachrichten: Auch der deutsche Fan bleibt nicht außen vor, hat doch Sport1 die Exklusivrechte erworben und angekündigt, auch im Free-TV einige Spiele zu zeigen. Ein Sendeplan liegt aber noch nicht vor.

Keine Pucks bisher.

Abrechnung mit Cvh